Götz Werner

Götz Werner

Sozialbürokratie entlasten – Bedingungsloses Grundeinkommen einführen!

„Sonst knallt‘s – Warum wir Wirtschaft und Politik radikal neu denken müssen“

Prof. Götz W. Werner ist Unternehmer und bezeichnet sich selbst auch als „Realträumer“. 35 Jahre lang leitete er den dm-Konzern, bevor er sich 2008 aus der Geschäftsführung zurückzog. Heute arbeitet er mit ganzer Kraft daran, seine Ideen wie das bedingungslose Grundeinkommen weiter zu entwickeln und voran zu bringen.

Arbeit ist für Götz Werner immer auch die Hingabe an die Bedürfnisse anderer. In seinen Augen brauchen wir einen Wertewandel: Es geht bei der Arbeit vor allem anderen um Sinnstiftung und Wertschätzung. Er stellt damit den Menschen in den Mittelpunkt eines Unternehmens. Das spiegelt auch der dm-Slogan „hier bin Mensch, hier kauf ich ein“ wider.

Den ersten dm-Markt eröffnete Götz Werner 1973 in Karlsruhe. Mit 3350 Märkten und mehr als 56000 Beschäftigten in zwölf europäischen Ländern ist dm heute die mit Abstand größte Drogeriekette des Europas. Im Jahr 2010 überführte er seine Anteile in eine gemeinnützige Stiftung. Von 2003 bis 2010 leitete Götz W. Werner das Interfakultative Institut für Entrepreneurship an der Universität Karlsruhe. Die Vorlesungen – im weitesten Sinne auch eine ganzheitliche Lebenskunde – bauten über drei Semester hinweg mit folgenden Titeln aufeinander auf: „Unternimm Dich selbst“, „Unternimm für andere“, „Unternimm die Zukunft“.

Als Mentor wünscht sich Götz Werner beherzte Stipendiat*innen: „Wer eine Idee verwirklichen will, braucht am Anfang viel Mut“. Wenn dann der Erfolg kommt, sei der richtige Rhythmus von Aktion und Reflexion wichtig, damit Mut nicht zum Übermut wird. Mit folgendem Zitat von Antoine de Saint-Exupéry bietet er seine Unterstützung dabei an: „Die Zukunft sollte man nicht vorhersehen wollen, sondern möglich machen.“