Margret Mergen

Margret Mergen

Kommunales Zusammenleben gestalten – Kontinuität vs. Experimentierfreude

„Kommunale Herausforderungen annehmen: Wie können Wohnkonzepte von morgen umgesetzt werden? Welche Rolle spielt die moderne Mobilität?“

Margret Mergen ist seit 2014 Oberbürgermeisterin der Stadt Baden-Baden. Ihr ist es wichtig, die Gestaltungsfreude und die langfristige Akzeptanz von Politik zu erhöhen: „Nachhaltige Demokratie entsteht durch zwei Faktoren: Kontinuität, Verlässlichkeit und Lebenserfahrung auf der einen Seite und Neugierde und Experimentierfreude auf der anderen.“

Margret Mergen beschreibt ihre Herangehensweise als eine Suche nach „der Stadt Bestes“! Konkrete kommunale Herausforderungen sieht sie neben der Schaffung von bezahlbarem Wohnraum, dem Ausbau der Kitas und Bildungseinrichtungen auch in der Sanierung der urbanen Infrastruktur. Ihr Antrieb, dabei neue Wege zu gehen, ist groß: sei es in der Entwicklung von Mehrgenerationsquartieren oder bei Themen wie Elektromobilität sowie neuen Informationssystemen. Sie möchte die Chancen durch die Digitalisierung für einen besseren Service in der Stadt nutzen und intelligente Energiesysteme für Klimaschutz und Emissionsreduzierung testen.

Nach ihrem sehr guten Diplom als Geografin an der Universität Münster begann Margret Mergen als Trainee in der Stadtverwaltung, wurde Kämmerin und später Finanzbürgermeisterin von Karlsruhe. Eine weitere Station ihrer Karriere als Stadtpolitikerin war zuvor das Bürgermeisteramt von Heilbronn.

Von den Latitude49 / Freiraum für Vordenker -Stipendiat*innen erhofft sich Margret Mergen neue Ideen und Impulse für ihre Stadt und auch für sich persönlich. Als Mentorin freut sie sich auf gemeinsame Gespräche und Reflexion. Gern teilt sie ihre Erfahrungen, nicht nur in der Führung einer Verwaltung mit mehr als 1.000 Mitarbeitern. Ihre Kompetenz in der Gestaltung von Entscheidungsprozessen in der Politik und der Dialog mit der Bürgerschaft können ebenso Gegenstand von lebhaften Diskussionen sein wie ihre langjährige Erfahrung in der Kommunikation mit den Medien. Die Inhalte des Mentorings können also ganz demokratisch gemeinsam gestaltet werden.